Fatima (a.) – Vorbild als unterstützende Ehefrau

Während sie mit Imam Ali (a.) verheiratet war hatten sie immer nur sehr wenig zu essen und sogar das spendeten sie. Die bekannteste Geschichte hierzu möchte ich an dieser Stelle erwähnen:

Einst, als Imam Hasan (a.) und Imam Husain (a.) krank waren, empfahl Prophet Muhammad (s.), dass Imam Ali (a.) ein Gelübde [nadhr] ablegt, drei Tage zu fasten, damit sich die Kinder erholen. Als sie sich besser fühlten, fasteten Imam Ali (a.), Fatima (a.), Imam Hasan (a.), und Imam Husain (a.) zusammen mit Maimuna Fidha, um das Gelübde zu erfüllen.

An jedem der drei Tage, als sie zum Fastenbrechen [iftar] zusammen saßen, klopfte ein hungriger Bettler an ihrer Tür. Der Erste sagte, dass er arm sei, der Zweite sagte, dass er ein Waise sei und der Dritte sagte, dass er ein befreiter Gefangener sei. Jedes Mal gaben die großherzigen Mitglieder des Hauses ihr Essen weg und brachen ihr Fasten mit Wasser [maa].

Nach dem dritten Abend gab sich der Bettler als Gabriel (a.) [dschabrail] zu erkennen und teilte ihnen mit, dass zum Lob dieser selbstlosen Aktion, ALLAH die folgenden Verse des Heiligen Qur’an offenbart hat: „Jene, welche ihr Gelübde erfüllen, und den Tag fürchten, dessen Unheil sich ausbreitet. Und sie geben Speise, aus Liebe zu Ihm, zu den Armen und den Waisen und Gefangenen, (sagend), „Wir speisen euch nur für Allahs Willen, wir wollen nichts von euch, auch keinen Dank. Wahrlich wir fürchten von unserem Herrn einen finsteren, unheilvollen Tag.“ So wird Allah sie von dem Unheil jenes Tages bewahren und ihnen Frische und Freude geben.“ (Heiliger Qur’an 76:7-11)

Aber nicht nur beim Essen hatten sie immer wenig, sondern bei allem was sie hatten. Wenig Hausausstattung, keinen Schmuck, etwas Kleidung. Sie hatten von nichts im Überfluss!

Wie sieht es mit uns aus? Haben wir uns ein Vorbild an Sayyida Fatima genommen?
Wenn unsere Männer arbeiten und trotzdem vielleicht nicht viel Geld mit nach Hause bringen, sind wir dann zufrieden? Unterstützen wir sie weiterhin mit voller Kraft? Oder fangen wir an zu meckern, weil wir nicht shoppen können? Fangen wir an, unserem Mann vorwürfe zu machen, dass die Nachbarin sich aber ein neues Markenkleid kaufen konnte und wir nicht?
Wenn wir uns Fatima Zahra als Vorbild nehmen, dann müssen wir auch wenn wir nicht viel Geld haben, davon an die Bedürftigen, die Weisen abgeben!
Wir müssen mit dem zufrieden sein, was Allah uns gibt, denn es ist das beste für uns.
Allah weiß besser, was Gut für uns ist. Vielleicht wären wir mit viel Geld, gierig geworden, hätten Dinge gekauft, mit denen wir uns von Allahs Weg entfernt hätten.
Darum sollten wir zufrieden sein, mit dem, was Allah uns gegeben hat.
Und wenn wir viel Geld haben, dann müssen wir es spenden, sinnvoll auf Allahs Weg ausgeben und nicht verschwenden!

Fatima Zahra hat das verinnerlicht und ihr leben Lang, niemals in Reichtum gelebt. Imam Ali verdiente sein täglich Brot, sie hätten auch ohne Sorgen leben können, aber nein! Sie gaben alles was sie hatten an die Armen weiter!

Eure Zeynep

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