Nacht der Heimatlosen

Neun Nächte haben wir uns zum Gedenken an Imam Hussain und seine Gefährten versammelt, Vorträge gehört, Azaa und Latmiyyas gelauscht, Tränen vergossen.
Den ganzen Abend waren wir mit der Gemeinschaft versammelt, bis spät in die Nacht. Es hat schon etwas an den Kräften gezerrt. Heute können wir uns wieder ausruhen.

Aber wie können wir sagen, dass wir müde sind? Dass wir wieder etwas Ruhe brauchen? Denkt doch an diejenigen, die ihre Männer, ihre Söhne, ihren Imam verloren haben, fast 10 Tage ohne Wasser waren, unter dkarbalaer heißen Sonne Kerbelas.
Wurde ihnen nach so viel Leid, so viel Qual, Ruhe gewährt? Nein! Im Gegenteil, sie wurden in der der „Nacht der Heimatlosen“, weiter gedemütigt. Ihre Zelte wurden angezündet, die Schleier der Töchter Fatima wurden ihnen entrissen. Denkt an die kleine Sukaina, deren Ohrringe ihr von den Ohren gerissen wurden!

Wie können wir nur daran denken, dass wir etwas „Ruhe“ verdient hätten? Wir müssen genau so intensiv, wie in den ersten Tagen dieses Monats, den Islam, die Lehren der Ahl-ul-Bait verbreiten und vorleben. Jeder Tag ist Aschura und jeder Ort ist Kerbela. Wir dürfen jetzt nicht einfach aufhören und auf das nächste Jahr warten. Nein, dann wäre es ein verlorenes Jahr. InshaAllah werden wir dieses Jahr noch mehr nutzen um Imam Hussains Botschaft nicht untergehen zu lassen. Wir müssen sie weitertragen, weiter leben lassen!

Eure Zeynep

 

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