15. Absatz – Imam Khamenei’s zweiter Brief

Andererseits muss man fragen, wieso sich jemand, der in Europa geboren ist und in der dortigen Umgebung geistig und ideologisch geformt wurde, solchen Gruppierungen anschließt?

  • er hinterfragt, warum jemand, der grundsätzlich materiell abgesichert ist und einen gewissen Bildungsstand haben sollte, sich solch einer Gruppierung anschließt
  • er geht zunächst davon aus, dass jemand der in Europa lebt, geistig und ideologisch von einem friedlichen Humanismus geformt wird

15. Absatz – Imam Khamenei’s zweiter Brief weiterlesen

Advertisements

13. Absatz – Imam Khamenei’s zweiter Brief

„Nun stellt sich folgende Frage: Begehen wir denn eine Sünde, wenn wir keine streitsüchtige, primitive und sinnentleerte Kultur wollen?“

  • rhetorische Frage; natürlich ist es keine Sünde
  • streitsüchtig: keine Bereitschaft vorhanden, auf eigenes Recht zu verzichten zugunsten eines Dritten oder zugunsten der Gemeinschaft; Krieg nicht gegenüber nicht abgeneigt
  • primitiv: nicht weiterentwickelt; nicht modern; vielleicht auch rückschrittlich
  • sinnentleert: sinnlos, zwecklos; falls es mal einen Sinn gab, so ist dieser abhanden gekommen

13. Absatz – Imam Khamenei’s zweiter Brief weiterlesen

Aus dem 2. Brief: Der Staatsterror Israels muss offener angesprochen werden

Israels vorgehen gegen die Palästinenser ist Staats-Terror, so Imam Chamenei. In seinem zweiten Brief, den er in diesem Jahr an die Jugend im Westen richtet, sagt er hierzu:

Das unterdrückte palästinensische Volk erlebt seit mehr als 60 Jahren die schlimmste Art von Terrorismus. Die Bürger in Europa suchen nun für einige Tage in ihren Häusern Schutz und meiden Versammlungen und überfüllte Plätze, wohingegen eine palästinensische Familie seit Jahrzehnten nicht einmal im eigenen Haus vor der Tötungs- und Zerstörungsmaschinerie des zionistischen Regimes sicher ist. Gibt es heute eine Gewalttat, die sich hinsichtlich ihrer Kaltblütigkeit mit dem Siedlungsbau des zionistischen Regimes vergleichen ließe? Aus dem 2. Brief: Der Staatsterror Israels muss offener angesprochen werden weiterlesen

2. Brief des Islamischen Revolutionsführers Imam Khamenei an die Jugend im Westen

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Begnadenden

An alle jungen Menschen in den westlichen Staaten!

Die bitteren Vorfälle, die in Frankreich durch blinden Terrorismus ausgelöst wurden, haben mich erneut dazu bewogen mit Euch jungen Menschen in den Dialog zu treten. Ich bedauere es, dass solche Ereignisse der Anlass dazu sein müssen. Sollten schmerzhafte Ereignisse nicht zur Suche nach Auswegen und zum Gedankenaustausch führen, wird der Schaden noch viel größer sein.

Das Leid jedes einzelnen Menschen, wo immer auf der Welt, stimmt von Natur aus die Mitmenschen traurig. Ein Kind, das vor den Augen seiner Lieben stirbt, eine Mutter, deren familiäres Glück sich plötzlich in Trauer wandelt, ein Mann, der den leblosen Körper seiner Frau rennend in eine Richtung wegträgt oder ein Zuschauer, der nicht weiß, dass er in einigen Augenblicken die letzte Szene seines eigenen Lebens sehen wird – alles Szenarien, die die Gefühle und Emotionen eines Menschen aufwühlen. Wer auch nur einen Hauch Liebe und Menschlichkeit besitzt, den lassen solche Szenen nicht unberührt und erfüllen ihn mit Schmerz, ob sie sich nun in Frankreich abspielen oder in Palästina, Irak, Libanon oder Syrien. 2. Brief des Islamischen Revolutionsführers Imam Khamenei an die Jugend im Westen weiterlesen